Tierarztpraxis Dr. Barbara Seibert

- Aktuell -

Aktuelles aus unserer Tierarztpraxis

Liebe Patientenbesitzer,

wir sind weiterhin für Sie und Ihre Haustiere da!
Aber auch wir haben aufgrund der Corona-Virus-Pandemie Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen und bitte Sie, uns tatkräftig dabei zu helfen!

  • Vereinbaren Sie vorab telefonisch mit uns einen Termin für Ihr Haustier.
  • Stimmen Sie Medikamentenabholungen ebenfalls telefonisch ab.
  • Wenn Sie zum Termin an der Praxis angelangt sind, melden Sie sich bitte telefonisch aus dem Auto oder von vor der Tür per Handy an, damit wir Ihnen sagen können ob Sie schon reinkommen dürfen. Die etwaige Wartezeit bitten wir Sie im Auto oder mit Abstand im Außenbereich der Praxis zu überbrücken.
    Wir rufen Sie dann direkt an, wenn Sie mit Ihrem Haustier an der Reihe sind.
  • Begleiten Sie Ihr Haustier mit nur einer Person.
  • Benutzen Sie das im Eingangsbereich aufgestellte Desinfektionsmittel beim Betreten der Praxis und halten Sie den empfohlenen Abstand.
  • Kommen Sie aus einem Risikogebiet zurück oder zeigen Krankheitssymptome?
    In solchen Fällen ist es sinnvoll, wenn Sie Ihr Haustier von einer anderen Person begleiten lassen.
    Sollte Ihnen das nicht möglich sein, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.
  • Gehören Sie zu einer Risikogruppe oder sind besorgt?
    Bestimmte Termine können auch ohne Besitzer im Behandlungsraum durchgeführt werden, dafür können wir nach Rücksprache Ihr Haustier vor der Tür bzw. im Eingangsbereich entgegen nehmen.

Wir versuchen die Kontakte und die Zeit im Wartebereich auf ein Minimum zu reduzieren. Mehrmals täglich werden alle Türklinken in der Praxis von uns desinfiziert.

Bitte bleiben Sie gesund!

Ihr Praxisteam

Patenschaft für Herdenschutzhunde

Werden Sie Pate – oder machen Sie anderen eine Freude

18.02.2020

Sie möchten Weidetierhaltern, ihren Hunden und damit auch Wölfen mit einer Herdenschutzhund-Patenschaft helfen? Oder Sie haben Freunde, Verwandte oder Bekannte, die sich für Wölfe und Hunde interessieren? Dann ist die Patenschaft möglicherweise das ideale Geschenk – an sich selbst oder andere. Informieren Sie sich hier über weitere Details.

Zum Flyer
Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW)

Herdenschutzhunde
Herdenschutzhunde
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Verleihung des Heinrich-Bußmann-Preises

Auszeichnung an Frau Dr. Seibert und DoDog e.V.

17.02.2020

Am 27. Januar 2020 wurde Frau Dr. Seibert und dem Verein DoDog e.V. der Heinrich-Bußmann-Preis verliehen.

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„Notdienstgebühr“ in der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)

17.02.2020

Die Gebühren für tierärztliche Leistungen wurden zum 14. Februar 2020 durch die „Vierte Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung“ u. a. um eine sog. „Notdienstgebühr“ ergänzt. Diese soll dazu beitragen, dass es Tierärzten in Zukunft möglich bleibt, für Sie und Ihre Tiere auch bei Notfällen in der Nacht und am Wochenende zur Verfügung zu stehen, denn den Angestellten der Tierarztpraxis stehen für Nachtarbeit und Sonn‐ und Feiertagsarbeit Gehaltszuschläge bzw. Freizeitausgleich zu. Die höheren Kosten im Notdienst konnten bisher im erlaubten GOT‐Rahmen nicht über eine höhere Abrechnung erwirtschaftet werden und waren daher für Ihre Praxis nicht kostendeckend.

Was ändert sich für Sie?

Die Neufassung der GOT enthält nun einen neuen Paragrafen 3a „Gebühren für tierärztlichen Notdienst“. Dieser regelt, wie im Notdienst abzurechnen ist:

  • Es muss eine pauschale „Notdienstgebühr“ bei einem Tierarztbesuch zu Notdienstzeiten in Höhe von 50,‐ Euro netto berechnet werden.
  • Zusätzlich muss für tierärztliche Leistungen im Notdienst mindestens der 2‐fache Satz der GOT abgerechnet werden. Außerdem wird dem Tierarzt ermöglicht, im Notdienst bis zum 4‐fachen Gebührensatz abzurechnen.

Wann handelt es sich um Notdienst?

Zu welchen Zeiten diese neuen Notdienstgebührensätze gelten, regelt die GOT mit genauen Zeitangaben:

  • täglich von 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr des jeweils folgenden Tages (Nacht),
  • von Freitags 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr des jeweils folgenden Montags (Wochenende) sowie
  • von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr eines gesetzlichen Feiertags.

Wenn eine Tierarztpraxis abends eine reguläre Sprechstunde bis 19 oder 20 Uhr bzw. eine reguläre Sprechstunde am Wochenende anbietet, ist dies kein Notdienst. Die Notdienstgebühren werden dann auch nicht berechnet.

Wozu gibt es überhaupt eine Gebührenordnung?

Die gesetzliche Gebührenordnung sorgt für Transparenz und schützt den Tierhalter vor Übervorteilung. Ein Wettbewerb zwischen den Tierärzten soll vorwiegend über die Leistung und weniger über den Preis stattfinden. Eine angemessene gesetzliche Vergütung stellt sicher, dass Tierärzte dem Qualitätsanspruch der Tierhalter z. B. durch Fortbildung und Investitionen nachkommen können und sichert die wirtschaftliche Grundlage für den ordnungsgemäßen Betrieb einer tierärztlichen Praxis und für tierärztliche Leistungen in der erforderlichen Sorgfalt. Ein hohes Qualitätsniveau der tierärztlichen Leistung dient dem Tierschutz.In landwirtschaftlichen Betrieben dient es außerdem dem Verbraucherschutz durch gesunde und rückstandsfreie Tiere.

Weitere Infos zur GOT finden Sie hier.

Weitere Infos zum Notdienst finden Sie hier im Notdienst-Flyer.

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Januar 2020: Heinrich-Bußmann-Preisverleihung

Auszeichnung für Frau Dr. Seibert

Januar 2020

Liebe Patientenbesitzer,

am Montag, dem 27. Januar 2020 entfällt unsere Nachmittagssprechstunde aufgrund der Heinrich-Bußmann-Preisverleihung.

Mit dem Heinrich-Bußmann-Preis werden seit Januar 1994 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die durch Aktivitäten in gesellschaftlichen, sozialen oder kulturellen Bereichen ein hohes Maß an Engagement, Zivilcourage und Toleranz bewiesen haben.

In der Sitzung vom 8. Juli 2019 wurde von der Jury entschieden, den Heinrich-Bußmann-Preis 2020 an Frau Dr. Barbara Seibert und den Verein DoDog e.V. zu verleihen.

Mit diesem Preis wird das Engagement von Frau Dr. Barbara Seibert, die im Jahr 2009 den Verein DoDog e.V. gründete, gewürdigt.

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April 2019: Impfen für Afrika

Impfen für Afrika!

Impfen für Afrika! Eine Aktionswoche vom 6. - 12. Mai 2019 von Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Während hierzulande Tollwut als ausgerottet gilt, infizieren sich in Afrika noch immer viele Menschen durch Hundebisse. Davon sind insbesondere Kinder betroffen. Mit dieser Aktion wollen wir möglichst vielen Menschen in Afrika helfen.

Für die Aktion Impfen für Afrika! impfen TierärztInnen in Deutschland wie gewohnt Haustiere. Die Hälfte dieser Impfeinnahmen spenden sie an Tierärzte ohne Grenzen. Die Tierhalter kostet die Impfung an diesem besonderen Tag keinen Cent extra. Aber die Spenden unterstützen diese Arbeit und helfen zum Beispiel bei der Tollwutbekämpfung.

Mehr Informationen auf togev.de

IFA 2019
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April 2018: Die ersten Zecken sind schon da.

Zeckenzeit - noch immer leiden unsere tierischen Freunde unter Zecken...

In Zeiten der Erderwärmung sind unsere Tiere zunehmend der Gefahr ausgesetzt, sich auch in unseren Breiten mit den sog. Reisekrankheiten zu infizieren. Übertragen werden diese Erkrankungen durch Vektoren, d.h. durch Zecken, Flöhe, Fliegen, Mücken, welche die Krankheit von dem infizierten Tier auf das gesunde übertragen. Zecke

Der einzig wirksame Schutz ist die Prophylaxe, also ein rechtzeitige Behandlung mit Antiparasitika. Diese sollte mit Beginn des zeitigen Frühjahrs gestartet werden und über die Sommermonate bis in den Herbst hinein regelmäßig fortgesetzt werden.

In der Tierarztpraxis werden Sie beraten, welches von den auf dem Markt befindlichen Präparaten für Ihr Tier am geeignetsten ist.

Tipps aus der Hausapotheke

Zwiebelsaft ist ein altes Hausmittel gegen Bienen- und Wespenstiche. Er enthält antiallergische Substanzen, die erfolgreich bei der Behandlung schmerzhafter Bienen- oder Wespenstiche eingesetzt werden können.
Wenn Ihr Tier gestochen wurde, teilen Sie eine Zwiebel in der Mitte durch und reiben Sie die Einstichstelle unter leichtem Zusammendrücken der Zwiebelhälfte einige Minuten ein. Nach kurzer Zeit sollte die Schwellung abnehmen.

Urlaubsvorbereitungen

Urlaubsvorbereitung

Impfungen
Dank der EU-Richtlinien dürfen uns unsere Hunde heutzutage in alle europäischen Länder begleiten ohne - wie es früher z.B. vor der Einreise nach Schweden erforderlich war - sechs Wochen in Quarantäne zu müssen. Dennoch sind einige Besonderheiten zu beachten.
Für Auslandsreisen benötigt das Tier einen internationalen EU-Heimtierausweis und muss mit einem Mikrochip versehen sein.

EU Ausweis Für die Einreise in alle Länder der Europäischen Union ist eine gültige Tollwutimpfung erforderlich. Für Schweden, Norwegen und Großbritannien muss über die serologische Titerbestimmung der Nachweis erbracht werden, dass der Hund im Falle eines Bisses durch ein an Tollwut erkranktes Tier ausreichend geschützt ist und seinerseits die Infektion nicht weitergeben kann. Dazu muss einige Wochen vor der Reise das Blut des innerhalb eines gewissen Zeitfensters geimpften Tieres an ein spezielles Labor geschickt werden. Ab einer bestimmten Titerhöhe (0,5 IU/ml) gilt der Hund als ausreichend geschützt. Sofern das Tier in der Folgezeit regelmäßig gegen Tollwut geimpft wird, ist diese Blutuntersuchung einmalig.

Für die Einreise nach Schweden und Norwegen muss dem Tier innerhalb von 10 Tagen vor Reisebeginn in der Tierarztpraxis ein Wurmmittel eingegeben werden, das gegen den Fuchsbandwurm (Echinococcuc) wirksam ist.

Einige Länder verlangen ein Gesundheitszeungnis.

Dies wird ebenso wie die Impfungen, Titerbestimmung und Entwurmung im EU-Heimtierpass dokumentiert.

„Reisekrankheiten“

Wenn Ihr Hund mit Ihnen in den Süden reisen darf, sollten Sie ihn besonders vor den sog. Reisekrankheiten schützen.
Dazu zählen Erkrankungen, die speziell in Südeuropa bzw. den Mittelmeerländern vorkommen und durch sog. Vektoren (Zwischenträger) verbreitet werden.

Die Leishmaniose ist in Spanien weit verbreitet und wird durch die Sandmücke übertragen. An der Einstichstelle wandern die Parasiten unter die Haut und befallen weißen Blutkörperchen und die inneren Organe. In Deutschland kommt sie vor allem wegen der Hundeimporte aus den Mittelmeerländern wie Spanien, Italien und Griechenland inzwischen häufig vor.

Die Babesiose wird durch den Stich der Auwaldzecke und der Braunen Hundezecke weitergegeben. Babesien sind Einzeller, welche die roten Blutkörperchen befallen und zerstören.

Ebenfalls durch Zecken wird die Ehrlichiose übertragen. Ehrlichien sind Bakterien, welche die weißen Blutkörperchen befallen, sich dort verbreiten und das Immunsystem angreifen.

Die Verbreitung der Dirofilariose (Herzwurmerkrankung) findet durch Mücken statt. Durch den Stich gelangen die Larven in den Körper des Tieres. Im Lauf eines längeren Zeitraums wandern sie durch den Körper, bis sie sich schließlich in den Blutgefäßen von Herz und Lunge bis zu 30 cm langen Fadenwürmern entwickeln. Für die Reisekrankheiten gibt es keine spezifischen Symptome, an denen Sie sofort erkennen, dass Ihr Tier erkrankt ist.

Mosquito Erste Anzeichen sind Leistungsschwäche, schnelle Ermüdbarkeit, nachlassender Appetit. In diesem Fall sollten Sie Ihren Tierarzt darauf hinweisen, dass Ihr Tier mit Ihnen im Urlaub war. Reisekrankheiten lassen sich durch gezielte Laboruntersuchungen eindeutig nachweisen.

Am besten schützen Sie Ihr Tier vor der Reise. Als Vorbeugung bekommen Sie bei Ihrem Tierarzt Spot on Präparate, Halsbänder und Medikamente, die er ihrem Reiseziel entsprechend auswählt.

Bewährte Hausmittel – auch für Tiere

Für manche Hunde und ihre Besitzer wird die Fahrt in den Urlaub zu harten Prüfung. Vor allem Hunden, die selten im Auto mitfahren, wird oft nach wenigen Kilometern so schlecht, dass der erste Halt zur Putzaktion wird.

Am besten, man gibt dem Hund etwa eine Stunde bevor es losgeht, eine sehr kleine Menge zu fressen. Einige Hunde vertragen das Autofahren besser, wenn sie im Fußraum unter dem Beifahrersitz liegen, anderen wird in einer geeigneten Transportbox weniger schlecht.

Bewährt hat sich, den Tieren 30 Minuten vor Reisebeginn ein Kinderzäpfchen gegen Reisekrankheit zu geben.

Wespe Viele Hunde reagieren sehr gut auf Ingwertabletten, die beim Tierarzt oder in der Apotheke zu bekommen sind. Ihnen ist weniger schlecht und sie sind während der Fahrt entspannter.

Ein altes Hausmittel gegen Stiche von Bienen und Wespen, das sich auch bei unseren Haustieren bewährt hat, ist Zwiebelsaft. Man teilt eine Zwiebel in der Mitte durch und drückt sie zusammen, so dass der Saft austritt. Dieser wird auf die Einstichstelle aufgetragen und etwas eingerieben. Nach kurzer Zeit gehen die Schmerzen und die Schwellung zurück.

Am 5. Mai ist "Impfen für Afrika" über die Organisation "Tierärzte ohne Grenzen".

WIR SIND DABEI! SIE AUCH?

Hier geht es zur Website: http://www.togev.de/impfen-fuer-afrika/aktionstag.html

Eine Brücke zwischen veterinärmedizinischer Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und der Impfung von Haustieren in Deutschland schlagen, das ist die Idee, die hinter Impfen für Afrika! steckt. Ein Tierarzt in Deutschland impft am Aktionstag wie gewohnt Haustiere und spendet die Hälfte dieser Einnahmen an Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Wir konnten 441 Euro spenden und sagen:

Danke!

Impfen für Afrika