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Dr. Barbara Seibert

 

Tierverhaltenstherapie

Gismo hat Herrchen in den Arm gebissen, Kevin verfolgt Radfahrer und Mieze hat aufs Kinderbettchen gepinkelt. Wenn durch das Verhalten unserer Vierbeiner der Familienfrieden gestört ist, ist das ein Grund, einen Verhaltenstherapeuten aufzusuchen.

Die Tierverhaltenstherapie ist ein Spezialgebiet der Veterinärmedizin. Sie erfordert eine mehrjährige Zusatzausbildung mit abschließender Prüfung vor der Landestierärztekammer.
Ihr Ziel ist das Verlernen unerwünschter und das Erlernen erwünschter Verhaltensweisen.

Da bei etwa 30 Prozent aller Verhaltensauffälligkeiten ein medizinischer Grund vorliegen kann, sollten vor Beginn einer Verhaltenstherapie organische Ursachen tierärztlich abgeklärt werden.

Der erste persönliche Kontakt findet im Allgemeinen in der Wohnung des Tierbesitzers statt, um einen Überblick über die Lebenssituation des Tieres zu bekommen. Diese kann für sich allein schon die Grundlage für Verhaltensprobleme darstellen. Bei diesem Besuch lässt sich der Therapeut von dem Besitzer die Probleme beschreiben. Dabei achtet er sehr genau auf alle Interaktionen zwischen Tier und Mensch, denn diese bilden die Basis für viele Probleme, aber natürlich auch für das therapeutische Vorgehen.

Nach der Diagnosestellung entwickelt der Therapeut gemeinsam mit dem Tierbesitzer einen Plan zur Behandlung der Probleme. Dabei können, entsprechend der jeweiligen Situation, auch Medikamente eingesetzt werden. Von Homöopathie bis zu Psychopharmaka ist alles möglich.

Der Halter des Tieres bekommt einen Therapieplan mit „Hausaufgaben“. Der Therapieverlauf wird durch Telefonate und/oder weitere Besuche kontrolliert.

Tierverhaltenstherapie kommt zur Anwendung bei

  • Angstproblemen und Phobien

  • aggressivem Verhalten gegenüber Menschen

  • aggressivem Verhalten gegenüber anderen Tieren

  • Unsauberkeit (Kot- und Urinabsatz im Wohnbereich)

  • Markierverhalten

  • Trennungsangst

  • Stereotypien und Zwangsverhalten

  • Unangemessenem Jagdverhalten


Sonstige Leistungen meiner Praxis im Bereich Tierverhaltenstherapie

  • Abnahme des Sachkundenachweises

  • Gutachten

  • Sachverständige vor Gericht

  • Beratende und prüfende Tätigkeit für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW)

  • Lehr- und Vortragstätigkeit in der Weiterbildung für Tierärzte

  • Theorie- und Praxisseminare für Hundevereine


Umgang mit Hunde bestimmter Rassen

Hunde der Rassen

  • Alano

  • American Bulldog

  • Bullmastiff

  • Dogo Argentino

  • Fila Brasiliero

  • Mastiff

  • Mastino Español

  • Mastino Napolitano

  • Rottweiler

  • Tosa Inu

    und deren Kreuzungen

Diese Hunde müssen laut LHG NRW ab dem 6. Lebensmonat in der Öffentlichkeit mit Maulkorb und Leine geführt werden. Um von der Maulkorb.- und Leinenpflicht befreit zu werden, kann ein Verhaltenstest abgelegt werden, der die Ungefährlichkeit des Hundes nachweist.
Dazu muss der Hund mindestens 15 Monate alt sein. Wenn der Hund den Verhaltenstest erfolgreich bestanden hat, gelten für ihn die gleichen Bedingungen wie für die 20/40er Hunde.

Die Verhaltensprüfungen müssen bestimmte Elemente enthalten.
Dazu gehören

  • Überprüfung des Gehorsams des Hundes

  • Verhalten gegenüber Personen, Tieren oder Gegenständen in Bewegung (Jogger, Radfahrer, Autos) im Freien und auf engem Raum (Fahrstuhl)

  • Verhalten in unerwarteten Situationen (Menschen mit torkelnder Bewegung oder mit Krücken, Aufspannen eines Regenschirmes, dunkel gekleidete Personen)

  • Verhalten im Straßenverkehr

  • Verhalten gegenüber anderen Hunden

  • Verhalten des vom Besitzer getrennten (angebundenen) Hundes gegenüber anderen Personen und Hunden

Diese Tests können bei mir, aber auch bei besonders zertifizierten Hundevereinen abgelegt werden.


 

Sachkundenachweis

Der Erwerb des Sachkundenachweises ist in NRW neben einer elektronischen Kennzeichnung des Hundes mittels Mikrochip und dem Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung Voraussetzung für die Haltung eines 20/40er Hundes (also eines Hundes, der schwerer ist als 20 kg und höher als 40 cm).

Befreit davon sind Hundehalter, die bereits früher einen beim Ordnungsamt angemeldeten Hund dieser Größe hatten sowie Mitglieder bestimmter Berufsgruppen (Tierärzte, Jäger, Polizeihundeführer).

Die „hundefreie“ Zeit darf nicht mehr als drei Monate betragen.

Der Sachkundenachweis kann in meiner Praxis abgelegt werden.

 Flyer zum ansehen und ausdrucken:

 © Dr. Barbara Seibert 2015

Tierarztpraxis Dr. Barbara Seibert · Cappenberger Str. 51 · 44534 Lünen · Tel. 02306 61072